Jeansjacken

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    Jeansjacken stehen wie jedes Denim-Produkt für robuste Qualitäten, Freiheit und Style. Der einst so simple Baumwollstoff hat es über die Zeit geschafft sich von der Arbeiterkleidung zu emanzipieren und sich die gesellschaftliche Leiter hoch zu arbeiten. Wie die Jeanshose, die Jeansshorts und die Jeanshemden haben sich die Jacken in der Herrenmode wie in der Damenmode etabliert. Manch ein Designer hat sich sogar ganz auf das sogenannte Blaue Gold spezialisiert und versteht sich als Trendkompetenz beim Thema Denim und Jeansjacken.

    Jeansjacken damals und heute

    Ab den 1950er Jahren wird Denim Teil der Jugendmode. Hosen wie Jeansjacken wurden zum Protest-Symbol gegen Autorität und Tradition. Raw Denim Jacken wurden damals mit Nieten, Fransen und Patches individualisiert – ein Look, der später Gangs und Rockgruppen übernommen wurde. Ab den 1970er Jahren wurden Jeansjacken und Hosen massentauglich und selbst ältere Semester trauten sich zu Jeans zu tragen. Auf einmal wurden Jeansjacken in allen erdenklichen Farben, Qualitäten und stilistischen Variationen angeboten. Die klassischen Denim-Designs, die sich bis heute gehalten haben, sind:

    • Raw Denim (der Klassiker, ein einfarbig blauer Jeansstoff)
    • Bleached (der Helle, ein gebleichtes, sehr helles Material mit Ursprung in der 80er Jahren)
    • Stone Washed (der Vintage-Vertreter, ein mit Steinen gewaschener, künstlich aufgerauter Stoff)
    • Used Look (der Abgenutzte, dank Sandstrahlern noch abgenutzter als die Waschung mit Steinen)

    Jeansjacken altern mit

    Ein besonderer Wesenszug der Denimmode – und somit auch der Jeansjacken – ist das Verhältnis zwischen den Kleidungsstücken ihren Trägern. Während andere Textilien ausgemustert werden, wenn diese allzu sehr verschlissen sind, ist dieser Zustand bei wahren Denim-Liebhabern eher gewünscht. Der Grund dafür liegt in den Eigenschaften des frühen, blauen Baumwollstoffes.

    Dieser war so fest und teilweise unbequem, dass man alles, was aus ihm gefertigt war erst einmal eintragen und ein paarmal waschen musst, bevor dieser wirklich gut saß und vor allem bequem war. Teenager in früherer Zeit beschleunigten diesen Prozess, in dem Sie mit ihre Jeans Nietenhosen anzogen und in die Badewanne stiegen oder gar mit Steinen zusammen wuschen – daher der Name "Stone washed". Jeanshosen und Jeansjacken durften mit ihren ausgeblichenen Stellen und aufgeriebenen Saum eingetragen und benutzt aussehen, es war ein Zeichen dafür, dass sie nun endlich bequem sind und man einiges mit ihnen durchlebt hat.

    Heute sind solche Tortouren nicht mehr nötig. Jeansjacken und andere Kleidungsstücke aus dem Baumwollmaterial werden in feinsten Qualitäten hergestellt, sodass man die Used Looks heute sogar direkt von der Stange bekommt. Auch persönliches Customizen ist in den Hintergrund geraten, da Jeansjacken Saison für Saison in allen erdenklichen Farben, Längen, Schnitten, mit und ohne Nieten sowie vielen weiteren Detaillösungen angeboten werden. Die Modebranche und die etablierten marken wie Diesel, G-Star Raw oder der Klassiker Levi’s haben sich eben eingestellt auf eine Welt der Jeansjacken.